Aug 07 2019

Dem Schmerz die “bunte” Karte zeigen: kunsttherapeutische Gruppe für Schmerzpatienten. Ab 10. September 2019


Kunst­the­ra­pie in der Schmerz­the­ra­pie….

…. dient unter ande­rem auch der Ent­span­nung und wird beglei­tend zu Ihren ande­ren Schmerz­the­ra­pien angeboten.

In der Kunst­the­ra­pie füh­ren krea­tive Mit­tel wie Farbe, Zeich­nung und Model­lie­ren zum Erfolg. Hier muss nicht viel gespro­chen wer­den, um Emp­fin­dun­gen und Gefühle zum Aus­druck zu brin­gen und leb­haft vor sich zu sehen. Die Kon­zen­tra­tion auf eine Beschäf­ti­gung, die Ihnen viel­leicht nicht so geläu­fig ist, die für Momente den Schmerz in den Hin­ter­grund sin­ken lässt, bringt unse­ren Orga­nis­mus dazu, dass im Ner­ven­sys­tem neue Wege gebahnt wer­den. Das unter­stützt einen schritt­wei­sen Aus­stieg aus der ‘Schmerz­spi­rale’. Es kann auch dann Spass machen, wenn es schon sehr lange her ist, dass Sie einen Pin­sel in der Hand hielten.

Es löst oft­mals ‘Aha-Erlebnisse’ aus, die sehr befrie­di­gend sein kön­nen, wenn auf diese Weise neue Erfah­run­gen gemacht wer­den und neue Per­spek­ti­ven auf­leuch­ten. Zusätz­lich zur so wich­ti­gen kör­per­li­chen Bewe­gung kommt hier auch Ihr Inne­res in Bewe­gung. Und ‘Bewe­gung’ jed­we­der Art kann heil­sam sein.

Kunst­the­ra­pie ist für jeden Men­schen geeig­net, egal ob er sich als talen­tiert oder unbe­gabt emp­fin­det, oder schon viel Erfah­rung mit­bringt, denn das Ziel ist nicht allein die Her­stel­lung schö­ner Bil­der. Der Gestal­tungs­pro­zess selbst und die Beschäf­ti­gung mit dem eige­nen Leben ste­hen im Zen­trum. Dass die selbst­ge­steu­erte Tätig­keit den eigent­li­chen Hei­lungs­pro­zess anregt ist ein Grund­satz in der Kunst­the­ra­pie. Erfah­run­gen zei­gen: Wenn Sie selbst etwas gestal­ten, lösen Sie damit eine noch­mal ent­schei­dend posi­ti­vere Wir­kung auf Ihr Wohl­be­fin­den aus, als wenn Sie sich z.B. “nur” schöne Bil­der oder auch berüh­rende Filme anse­hen. (Auch das kann aller­dings sehr hilf­reich sein…)

Sie kön­nen neue Per­spek­ti­ven hin­sicht­lich ein­ge­schlif­fe­ner und hin­der­li­cher Ver­hal­tens­wei­sen fin­den. In Grup­pen wer­den man­che Erfah­run­gen auch am Erle­ben der ande­ren Teil­neh­mer gemacht: sowohl deren nicht so hilf­rei­che Ver­hal­tens­wei­sen, aber vor allem Ideen, Ein­fälle und Lösungs­wege der ande­ren kön­nen die eigene Sicht­weise erwei­tern und alter­na­tive Wege eröffnen.

Acht­sam­keits­übun­gen und Ent­span­nung ergän­zen den Gestaltungsprozess.

1. unver­bind­li­cher Ken­nen­lern­ter­min: 10. Sep­tem­ber 2019. (mit ers­ten Erleb­nis­sen in der Kunsttherapie)

Ter­mine: 6 x Diens­tags vor­mit­tags, zwi­schen 10.30 – 12 h

14tägig: 24. Sep­tem­ber 2019, 8. Okto­ber 2019, 29. Okto­ber 2019, 12. Novem­ber 2019, 26. Novem­ber 2019, 10. Dezem­ber 2019

Ort: Pra­xis für Künst­le­ri­sche The­ra­pien, Born­hei­mer Str. 25, 53111 Bonn, 1. OG, The­ra­pie­trakt. Die Pra­xis ist mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln gut zu errei­chen. Vom Bon­ner Hbf 10 Min. zu Fuss, es hält auch ein Bus fast unmit­tel­bar vor der Haus­tür. Park­plätze in der Umge­bung suchen oder in die Hoch­ga­rage des Stadt­hau­ses fah­ren, ca. 3 Minu­ten zu Fuß von der Pra­xis gelegen.

Kon­takt: um Anmel­dung wird gebe­ten bei Isa­bel Borucki, 0228 614708 (u.U. AB, rufe dann zurück)